Sonntag, 15. Januar 2017

Super für vielbeschäftigte Sportbeginner: HIIT - high-intensity interval training

Ich bin ja sehr an Fitnessbüchern interessiert.

Als Frau hat man aber bei manchen Ratgebern das Gefühl, dass diese nur für Männer geschrieben sind bzw. man selbst einfach nie auf dieses Level kommen wird.

Wie soll man das auch schaffen, wenn man so schon so viel um die Ohren hat? Der Tag hat ja nun mal nicht 48 Stunden!

Jetzt versteht ihr vielleicht auch den Grund, weshalb ich gerade auf ein bestimmtes Buch total abgehe. "HIIT - High intensity interval Training" von Lucy Wyndham-Read.

Im Buch werden in drei Kapiteln die Schlüssel zu einem schlanken, sexy Körper dargelegt. Wir können mit wenig Training total viel erreichen und uns zu einer Traumfigur pushen. Dazu braucht es Selbstdisziplin aber nicht mehr als um die 15 Minuten Zeit am Tag. Bei jedem noch so vollen Terminkalender können wir etwas Sport einbringen. Und wenn dieses Workout dann sehr intensiv ist, dann werden wir bald gestraffter und schlank aussehen.

Lucy motiviert, zeigt uns in vorgestellten Übungen die Trainingseinheiten und zieht die Verbindung zur gesunden Fitnessernährung.

Nach einer Einleitung folgt Teil 1, in dem geschrieben wird "Wie man beginnt und ein Verständnis für die HIIT-Methode entwickelt".
Lucy legt Wert darauf, dass man den Weg versteht, den wir mit ihr gehen sollen. Durch so ein Verständnis, sagt sie, zieht man mehr durch und kommt seinen Zielen durch immer mehr Erfolg näher.

Teil 2 sind "Die Trainingseinheiten". Die Bilder hier sind richtig gut. Abgesehen davon, dass Lucy immer andere bunte Fitnessklamotten anhat, die motivieren, sind die Bilder wirklich so dargestellt, dass man mit den nebenstehenden Beschreibungen genau weiß, wie die Übungen gehen. Auch steht dabei, wie lange man trainiert und wie intensiv das Training ausfällt. Dafür benutzt Lucy eine Einteilung auf einer Skala bis 10, die sich wie ein roter Faden durch das Buch zieht. (Level 9 und 10 sollen dabei aber nicht erreicht werden)
Ich mag eigentlich nicht so gerne, Übungen aus Büchern zu nehmen, sondern nutze lieber Fitnessvideos. Ich hätte daher nicht gedacht, dass ich hier so gute Anleitungen bekomme, die mich wirklich dazu bringen mal konsequent etwas aus dem Buch zu probieren.
Die Übungen sind vielseitig und in verschiedenen Levels.

Teil 3 geht um "Ernährung und Motivation". Da ich selber ja auch Foodblogger bin, hätte ich etwas mehr von diesem Kapitel erwartet. Ganz so teile ich die Auffassung hier nicht und  die knapp 20 Seiten zu diesem Thema mit Rezepten finde ich zu wenig. Und gerade, weil Lucy schreibt, dass sie will, dass die Menschen das verstehen, was sie tun, also auch, warum sie wie essen, denke ich, dass hier weitere Ausführungen wichtig wären.

Im Ganzen ist das Buch top, allerdings habe ich in Teil 3 das Gefühl bekommen, das Buch wurde rasch zu Ende gebracht, ohne weiterhin ausführlich zu bleiben. Das finde ich schade für alle die, die sich bei Fitnessernährung selbst nicht so gut auskennen.
Für Sportbeginner jedenfalls ist das Buch sehr empfehlenswert.

Kommentare:

  1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  2. Da muss ich dir recht geben! Es stimmt. Manchmal sind die Übungen so hart beschrieben, dass man viel zu schneller wieder die Lust verliert, sich überhaupt richtig auszupowern. Obwohl natürlich ein bisschen Sport gut tut.
    Umso besser, dass es offenbar auch Fitnessbücher für Einsteiger und für "Zwischendurch" gibt :)

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