Dienstag, 17. Januar 2017

Liebe Mütter, liebe Väter, so können wir selbst die Kleinsten verstehen: Körpersprache der Kinder von Samy Molcho

Das Buch wirkt etwas in die Jahre gekommen, dabei ist es erst im August 2016 erschienen. Wahrscheinlich liegt das an den schwarz-weiß Fotos, die teilweise durch Haarschnitte und Kleidung von Personen erkennen lassen, dass diese schon etwas älter sein müssen.



Der Inhalt jedoch entspricht zu ziemlich dem, was man bei diesem Buch erwartet. Eine Mischung aus Psychologie und Biologie erklärt die Kommunikation durch Körpersprache. Hier geht es um die Kommunikation mit, von und unter Kindern. Dabei hat das Buch eine klare Struktur, die folgende Abschnitte begründet:

  • Vor der Geburt
  • Die Geburt
  • Im Säuglingsalter
  • Die Kinder wachsen heran
  • Schulzeit
  • widersprüchliche Signale


Bilder liefern hierbei immer eine gute Unterstützung der erklärten Dinge.
Körpersprache spricht unsere Empfindungswelt an und lässt Taten folgen. Man kann viel beobachten, wenn man sich mal darauf konzentriert. Oft schreien Kinder nur aus Frustration, weil sie einfach nicht verstanden werden. Diese Erkenntnis hatte auch Samy Molcho und schrieb daraufhin dieses Buch. Kinder erwarten, dass die Eltern ihre Körpersprache verstehen. Sie können sich noch nicht mit Wörtern ausdrücken und agieren deshalb anders. Eltern hingegen sind durch wenige Übung damit meist überfordert. Sie haben verbale Kommunikation über die Körpersprache gestellt und verstehen somit nur selten, was das Kind ihnen eigentlich mitteilen will.
Das Buch ist ein Ratgeber, ein Sachbuch, das uns helfen will, wieder die Sprache der Kinder zu verstehen. So, wie sich ein Kind als Ganzes versteht, können auch wir es dann wieder sehen.

Es lohnt sich einen Blick hineinzuwerfen. Für Mütter, Väter oder Erzieher umso mehr. Für alle anderen sind vielleicht nur Abschnitte interessant, jedoch kann man mit ein paar neuen Informationen daraus wieder ein bisschen offener durch die Welt gehen, was Körpersprache betrifft. Und das gilt nicht nur gegenüber Kindern sondern auch Erwachsenen.

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