Dienstag, 17. Januar 2017

Jugendbuchautorin schreibt erstmals einen Roman: Einmal lieben geht noch {Rachel Corenblit}

Ein Buch, was durch seinen Klappentext viel verspricht.

Ihren letzten Lover hat Lucie schon vor Jahren vor die Tür gesetzt – Prädikat »mangelhaft«. Die Ausbeute seither? Mitleiderregend, grauenerweckend, indiskutabel! Das Einzige, was der jungen Lehrerin langsam, aber sicher näherkommt, ist die Vierzig. Die Sache ist klar, dem Schicksal muss auf die Sprünge geholfen werden: Ab sofort lässt sie keine Gelegenheit mehr ungenutzt, den Mann fürs Leben aufzugabeln. Sie macht weder vor dem Ex ihrer besten Freundin noch vor den Vätern ihrer Schüler halt, flirtet an der Tiefkühltheke im Supermarkt, taxiert das Freiwild im Schwimmbad, umgarnt den makellos schönen Vertretungsarzt ... Wer jagt, gewinnt!

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Es klingt super unterhaltsam, daher habe ich es mir mal genauer angesehen. Die Bewertungen auf Bücherportalen ließen die Geschichte ja nicht in allzu gutem Licht dastehen. Und ich muss leider sagen, dass auch ich mich anschließe und das Buch sogar nicht bis zum Ende durchgelesen habe. Es ist einfach keines, was einen so sehr fesselt, dass man es zu Ende lesen muss. Die Story plätschert nur so dahin.

Es geht um Lucie, die Single ist und endlich einen Mann sucht. Dabei ist sie scheinbar sehr wählerisch. Hier und da gibt es Männer, aber keiner passt ihr. Wählerisch zu sein ist ja kein Problem, aber wenn Lucie auf so eine oberflächliche Art jeden aussortiert, dann nervt mich das irgendwann. Eigentlich ist die Protagonistin ja sehr sympathisch, doch diese Art hat mir nicht gefallen.

Trotzdem liest sich das Buch schnell, da der Schreibstil genau mein Ding ist. Dabei ist es der erste Roman der Autorin, die bisher Jugendbücher geschrieben hat. Die Geschichte ist an den richtigen Stellen mit Humor gespickt, was das Buch wirklich unterhaltsam macht. Auch sind die Kapitel sehr kurz, was mich dann doch noch dazu gebracht hat immer mal noch eins mehr zu lesen, als ich mir vorgenommen hatte.
Wenn man bei so einem Buch eigentlich eher der Protagonistin Sympathie zollen sollte, sind es hier eher die Männer, denen man insgeheim zujubelt, dass sie doch nicht mit Lucie zusammenkommen/ -bleiben. Eigentlich schade, aber Lucie scheint es so verdient zu haben. Eine Verbündete oder ein Vorbild in Lucie zu finden, hätte mir aber mehr gefallen.

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