Mittwoch, 12. Oktober 2016

Jung bleiben - wie man es angehen kann

Das Buch von Bill Gifford ist anders als erwartet. Aber es ist gut. Ich fange an zu lesen und höre nicht mehr auf.
Es ist nicht so als würde man Kapitel für Kapitel gesagt bekommen, wie man sich zu ernähren hat, welchen Sport man zu treiben hat, was man zu unterlassen hat etc. um gesund zu sein und damit jung zu bleiben.

Das Cover spiegelt wieder, was man erwartet: Jugendlichkeit. Jung sein. Ein Apfel (oder ist es eine Nektarine?), ganz prall, jugendlich rot, faltenlos mit abperlenden Wassertröpfchen. Hell, fresh, jung.

Komischerweise geht es in dem Buch "Jung bleiben" nicht um das Jung sein. Es geht um das Altern. Das kann schon ganz schön betrübend sein, aber es ist interessant. Es ist interessant zu lesen, was Bill schreibt. Dabei geht er auf Forschungen, Zahlen und Co. ein ohne einschläfernd zu berichten. In der Einleitung geht es um einen Arzt des 19. Jahrhunderts, auf den im ganzen Buch Bezug genommen wird. Interessant, was er alles getan hat, nur um sein unstillbares Interesse an gesundheitlichen Phänomenen zu stillen. Er unterzieht sich selbst Experimenten und gerät dabei nicht allzu selten an die Grenzen des Todes.

Im weiteren Verlauf des Buches bezieht sich Bill Gifford auf das, was er in der Welt über das Jungbleiben hört. Er wägt für und wider ab, aber tut dies auf eine Weise, in welcher der Leser immernoch selbst entscheiden kann, was er davon halten mag.

Das Buch ist super interessant, ich empfehle es jedem, der Zahlen und Fakten kennenlernen will, die Geschichte der Anti-Aging-Bewegung beleuchtet haben möchte und sich mit diesem Wissen seine eigene Lebensart für ein Leben mit jugendlichem Aussehen zurechtlegen möchte.

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