Mittwoch, 12. Oktober 2016

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Confidence Code
Was Frauen selbstbewusst macht
erschienen: 28. März 2016
 
Eine vollständige Rezension zu diesem Buch kann ich euch nicht liefern. Das liegt schlichtweg daran, dass ich es nicht komplett lesen werde. Es gefällt mir schon beim ersten Hineinlesen gar nicht.
 
Eigentlich hatte es mein Interesse geweckt, was an dem folgenden Klappentext lag:
                                    
Den Schlüssel zum Erfolg liefert nicht allein die Kompetenz – wer in der Arbeitswelt und im Privatleben bestehen will, für den ist Selbstvertrauen unabdingbar. Gerade Frauen kämpfen jedoch häufig mit Selbstzweifeln. Woran liegt das? Und lässt sich Selbstbewusstsein aneignen oder bestimmen unsere Gene darüber, wie selbstsicher wir sind? In ihrem sensationellen Bestseller, der in Deutschland längst als Geheimtipp gehandelt wird, zeigen die renommierten Journalistinnen Claire Shipman und Katty Kay anhand verblüffender Forschungsergebnisse, wie jede Frau ihr Selbstgefühl stärken kann. Gemeinsam mit führenden Neurowissenschaftlern und Psychologen weltweit haben sie innovative Ansätze entwickelt, wie wir selbstsicherer werden können, indem wir etwa Risiken eingehen und aktiv handeln. Und wie wir unsere Denkstrukturen langfristig verändern. In Gesprächen mit einflussreichen Frauen aus Politik, Sport und Kunst kommen Kay und Shipman dem Geheimnis auf die Spur, wie Frau ihre Ziele erreichen und ein selbstbestimmtes Leben führen kann.

Ich hatte eine Art Ratgeber-Sachbuch erwartet, was einen Tipps an die Hand gibt und Übungen um unser Selbstbewusstsein zu stärken. Stattdessen berichtet das Buch in kleinschrittigster Weise von den Erlebnissen, Beobachtungen und Forschungsergebnissen, die die beiden Autorinnen auf ihrer Recherche erlebt haben.
Eine lange Ausführung über Rattenforschung, da Ratten ja ebenso Selbstbewusstsein trainieren können, schläfert ein und ist höchstens interessant, wenn man das ganze vollends glaubt. Auch das ständige Vergleichen von männlich und weiblich stört mich ungemein. Die Frauen sind ja ach so ohne Selbstbewusstsein, während die Männer davor nur so strotzen, obwohl meistens nichts dahinter ist!
Nein, ich verstehe nicht, warum das Buch bei den 5 Rezensionen, die ich gelesen habe fast volle Punktzahl erhalten hat. Höchstens im hintersten Teil kann ich dem Buch etwas abgewinnen: Fortschritte statt Perfektion loben, Enttäuschungen tolerieren. Doch auch hier zieht sich wieder diese Emanzen-Linie durch.
Für mich ein absolutes Nein.

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