Sonntag, 23. Oktober 2016

Such- und Findebuch von FISCHER Duden

Der Kleine ist schon sehr weit im Vergleich zu anderen Kindern in seinem Alter. Vor allem was Bücher angeht. Da liegt sein Interesse schon sehr lange. Knuddeltiere wurden links liegengelassen und stattdessen mussten immer Bücher vorgelesen werden.
 
Mit 18 Monaten war ich mir sicher, dass ein Buch für 24+ das richtige sein würde. Gemeinsam haben wir uns also auf das Such und Findebuch von DUDEN gefreut, dass wir im Fischerverlag gefunden haben. Als "Ein echter Such- und Finde-Spaß durch die Tierwelt" wurde er beschrieben und das ist es auch wirklich: Tiere im Zoo, auf dem Bauernhof, in der freien Natur... so viel ist zu entdecken!
 
 
Mit dem Alter habe ich mich dann aber wirklich verschätzt. Für 1,5 Jahre sind die Bilder zu detailliert und klein. Wir mussten das Buch dann also wieder zur Seite legen. Aber so schlimm ist das ja auch nicht, dann holen wir es eben in einem halben Jahr wieder hervor.
Das sagt mir, dass DUDEN wirklich ein Gespür dafür hat. Man kann sich also auf die Altersangaben gut verlassen und sicher gehen, dass die Bücher so ausgelegt sind, dass die Kinder Spaß daran haben.
Aber es soll ja nicht nur um Spaß gehen.
http://www.fischerverlage.de/buch/duden_24_such-und_findebuch_tiere/9783737332910
 
 
Es gibt Wimmelbilder auf den Doppelseiten, auf denen viele Tiere zu sehen sind. Auf der rechten Seite sind Ausschnitte zu erkennen, die Tiere zeigen, die man auf dem großen Bild suchen soll.
"Wo ist das Meerschweinchen?" - diese Frage trainiert nicht nur das Wiedererkennen vom Bildausschnitt. Es verknüpft auch das Bild mit dem Tiernamen, so dass dieser ebenfalls gelernt wird. Der Wortschatz wird erweitert und die Wahrnehmung trainiert. 
 
Das kleine Büchlein lässt sich gut mitnehmen: in den Kindergarten, auf Reisen, zum Picknick.. Durch die stabilen Pappseiten ermöglichen sie den Kleinen ein eigenständiges Blättern.
 
Fazit: ein gut durchdachtes Buch, ideal abgestimmt auf die Entwicklung der Kinder.

Freitag, 14. Oktober 2016

Darf man 164 Menschen töten, um 70.000 zu retten? DU entscheidest! Das TV-Ereignis des Jahres :Das Erste „Terror – Ihr Urteil“ Ferdinand von Schirach

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Habt ihr das auch schon mitbekommen? Im ARD kommt doch jetzt immer die Werbung für den Film, der am 17.10. um 20:15 Uhr läuft.
Eine Lufthansa-Maschine wird gekapert und der Terrorist zwingt den Pilot, auf die gefüllte Allianz-Arena in München zuzufliegen. Der geplante Anschlag wird allerdings verhindert, denn ein Kampfpilot der Luftwaffe schießt das Flugzeug kurzerhand ab und rettet somit 70000 Unschuldige. Gleichzeitig tötet er aber auch über 140 Unschuldige. Nämlich die Passagiere des Flugzeuges. Noch dazu erhielt er nicht das Ok seiner Vorgesetzten sondern handelte eigenständig. Nun steht er vor Gericht und muss sich erklären.

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In der Haut des Kampfpiloten möchte ich nicht stecken. Weder zum Zeitpunkt des Geschehens, noch vor Gericht. Es ist nicht einfach eine Position einzunehmen und sich klar zu positionieren. Zumindest geht es mir so. Wir werden aber aufgefordert zu entscheiden, denn wir, als Zuschauer, sollen nun über Schuld und Unschuld richten. Unser Urteil wird am 17.10. verkündet.
Makaber, aber aktuell. Sonst sind wir so oft der Meinung, dass die Schuldfrage auf der Hand liegt. So oft regen wir uns über gesprochene Urteile auf und haben von vornherein einen Standpunkt, von dem wir nicht abweichen wollen.
Schauen wir aber hinter die Kulissen, betrachten alle Gegebenheiten in verschiedenem Licht, so werden wir vielleicht gar nicht so einfach urteilen können. Nun haben wir es aber in der Hand. Wie wollen wir in Zukunft leben? Welche Rechte und Werte sind uns wichtig?

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Verurteilen wir Lars Koch als Mörder oder feiern wir ihn als Held? War das denn eine Heldentat und ist er kein Verbrecher? Das spannende Justizdrama der ARD zeigt "Terror" von Ferdinand von Schirach mit all seinen Facetten zu Schuld und Unschuld.

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Der Film zeigt nicht etwa das Geschehen, aber er stellt die Gerichtsverhandlung dar. Viele gestellte und unterdrückte Fragen. Anwälte und Richter, die ihre Stellung verteidigen. Vor allem aber auch Anhaltspunkte über die man nachdenken sollte: Wären die Passagiere nicht sowieso gestorben? Macht es einen Unterschied, wie viel Zeit einem Menschen noch bleibt? Ist es nicht so oder so gegen das Gesetz, wenn er gegen den Befehl handelte? Wäre es vielleicht den Passagieren gelungen in das Cockpit zu gelangen und den Anschlag zu verhindern? Ändert sich damit nicht die ganze Lage? Wie fühlen sich Angehörige der Passagiere und Angehörige der Stadionbesucher? Was wäre, wenn es eigene Familienmitglieder betreffen würde? Würde Lars Koch (gespielt von Florian David Fitz) auch schießen, säße seine Frau in der Maschine?
Ein brisantes Thema, bei dem es regen Diskussionsbedarf gibt.


Das besondere am Film ist, dass der Zuschauer das Urteil „schuldig" oder "nicht schuldig" fällt.
Am Ende dreht sich nämlich der Richter zu uns um und fragt, wie wir entscheiden würden.
 
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Abstimmen könnt ihr
online bei der ARD
bei Twitter
und Facebook

Dann läuft in der ARD erstmal "hart aber fair". Während dieser Zeit wird multimedial abgestimmt und je nach Zuschauermeinung das Ende "Veruteilung" oder "Freispruch" gezeigt.
Mich interessiert ja schon, wie "wir" entscheiden. Und vor allem, wie die Leute ihr Urteil rechtfertigen. Das werden wir dann in Frank Plasbergs Sendung, also "hart aber fair" erfahren, wo es anschließend in die Diskussionsrunde mit Juristen und Studiogästen geht.
 
 
 
Lese Weiteres zum Film hier: [klick]
 
 

Happy Living - Die besten Zutaten für mehr Wohnglück

Zum Happy Living braucht es nicht viel. Happy living ist auch durchgestyled. Also irgendwie zwar schon, aber eben anders. Nicht so der Standard, den jedes Möbelhaus anbietet. Nein, es entsteht durch dich! Durch das, was du magst. Du brauchst nur ein kreatives Händchen, um es gut in Szene zu setzen. Und dieses Know-how bietet dir das neue Buch.

In seiner Aufmachung mit dem kräftigen pink-lila-Ton, ist es gleich in Hingucker. Frisch. Und weckt auf jeden Fall erstmal Interesse hineinzuschauen. Aus dem "Ich blätter mal durch" wurde bei mir dann tatsächlich ein Lesen. An einem Abend stöberte ich das Buch bis zur Hälfte durch. Nicht alles war mir neu, aber bei vielen Sachen traute ich mich immer einfach noch nicht. Doch hier wurde ich ermutigt: Nimm doch mal Farben, nimm Muster, kombiniere!

In sieben Zutaten geht es zum Happy Living. Es heißt auch deshalb nicht Perfect Living. Nein, denn um glücklich zu wohnen, genügt es, sich Zeit zum Genießen zu nehmen, das Herz zu berühren. Die sieben Zutaten, wie Leichtigkeit und Nachhaltigkeit, Mixen und anderes tragen dazu bei, sich in seiner Wohnung wohl zu fühlen. Da darf auch gerne etwas an Erbstücken und Flohmarktfunden kombiniert werden.

Es finden sich Tipps für Schlafzimmer, Arbeitszimmer, Kinderzimmer, Wohnzimmer, ja, sogar Flurgestaltung kommt hier zur Sprache. Designer geben Tipps und die letzten Seiten des Buches füllen Hometours, in denen Stilexperten zeigen, wie sie wohnen.

Findet man ein abgebildetes Möbelstück so schön, dass man es auch haben möchte, gibt es zu den ganzen Sammlerstücken auch Nachweise, woher man sie beziehen kann.

Das Buch überrascht mich. Es bietet mehr als nur ein unterhaltsames Hineinblättern.


Donnerstag, 13. Oktober 2016

Meine Herbstempfehlung: Best Friends -So Wie Wir Sind

Für manche Bücher muss man sich Zeit nehmen. Und das heißt nicht, dass sie sich so schwer lesen. Auch flüssig geschrieben Bücher brauchen manchmal einfach, dass man sich auf die Geschichte einlässt, mitfühlt und dabei ist.

Das Buch, für das ich mir zuletzt Zeit genommen habe ist "Best friends" von Emily Gould. Es geht um eine Freundschaft über zwei Frauen um die dreißig. Das ist auch mal schön, sich mit so einem Thema zu beschäftigen, was ja neben den ganzen Liebesgeschichten gern untergeht.
 
 
Die Autorin schafft es, dass man die zwei Protagonisten, die Freundinnen Bev und Amy, ins Herz schließt. Am liebsten wäre man selbst mit ihnen befreundet, so sympathisch sind sie einem.
 
Die Geschichte spielt in New York, wo sich die beiden auch kennenlernten und seitdem beste Freundinnen sind. Ihr Job unterfordert die beiden und noch dazu sind sie unterbezahlt. Wenn man als Bloggerin, wie Amy, gelangweilt im Büro sitzt oder wie Bev Schulden hat, könnte das Leben schon ein bisschen mehr Glück parat haben, denkt man. Doch die beiden haben sich und machen das beste aus der Situation. Auch in mittelmäßigen Situationen können wir den Humor behalten, weil Emily Gould auch so schreibt, dass man immer etwas zu Lachen hat.
 
Das Buch stellt zu Beginn die beiden Charaktere in einzelnen Kapiteln vor. Schon das erste, in dem Bev zu einem Bewerbungstermin eilt, um endlich etwas Geld zu verdienen, gefällt mir sehr. Das könnte ich sein, wie ich auf dem Weg erst meinen Bewerbungsbogen ausfüllen will, dann ständig etwas dazwischen kommt und ich zum Schluss über den Fragen brüte, was denn meine Ziele sind. Bev scheint ein durchschnittliches Leben gehabt zu haben. Feiern, der Liebe hinterhergehen, wieder zurückkommen, dadurch eine Lücke im Lebenslauf zu haben und irgendwie nichts Großes gerissen zu haben. Das scheint sich mit dem zehn fünfzig Job nun ja auch nicht gerade ändern zu wollen.
 
Die Geschichte geht ebenso sympathisch weiter. Die beiden Mädels muss man einfach gern haben. Diese Gefühl wird durch den Schreibstil unterstützt, der sich flüssig liest, weil er einfach so geschrieben ist, wie wir auch sprechen würden. Ohne Verschnörkelungen, ganz authentisch.
 
Das Buch empfehle ich allen, die Freundschaft suchen oder gefunden haben, ihre Bestimmung suchen oder schon gefunden haben und vor allem denjenigen, die ein gutes Buch einfach auch mal so lesen.
 
Wie geht das Buch aus? Durch eine ungeplante Schwangerschaft muss bald ein neuer Plan her.

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Jung bleiben - wie man es angehen kann

Das Buch von Bill Gifford ist anders als erwartet. Aber es ist gut. Ich fange an zu lesen und höre nicht mehr auf.
Es ist nicht so als würde man Kapitel für Kapitel gesagt bekommen, wie man sich zu ernähren hat, welchen Sport man zu treiben hat, was man zu unterlassen hat etc. um gesund zu sein und damit jung zu bleiben.

Das Cover spiegelt wieder, was man erwartet: Jugendlichkeit. Jung sein. Ein Apfel (oder ist es eine Nektarine?), ganz prall, jugendlich rot, faltenlos mit abperlenden Wassertröpfchen. Hell, fresh, jung.

Komischerweise geht es in dem Buch "Jung bleiben" nicht um das Jung sein. Es geht um das Altern. Das kann schon ganz schön betrübend sein, aber es ist interessant. Es ist interessant zu lesen, was Bill schreibt. Dabei geht er auf Forschungen, Zahlen und Co. ein ohne einschläfernd zu berichten. In der Einleitung geht es um einen Arzt des 19. Jahrhunderts, auf den im ganzen Buch Bezug genommen wird. Interessant, was er alles getan hat, nur um sein unstillbares Interesse an gesundheitlichen Phänomenen zu stillen. Er unterzieht sich selbst Experimenten und gerät dabei nicht allzu selten an die Grenzen des Todes.

Im weiteren Verlauf des Buches bezieht sich Bill Gifford auf das, was er in der Welt über das Jungbleiben hört. Er wägt für und wider ab, aber tut dies auf eine Weise, in welcher der Leser immernoch selbst entscheiden kann, was er davon halten mag.

Das Buch ist super interessant, ich empfehle es jedem, der Zahlen und Fakten kennenlernen will, die Geschichte der Anti-Aging-Bewegung beleuchtet haben möchte und sich mit diesem Wissen seine eigene Lebensart für ein Leben mit jugendlichem Aussehen zurechtlegen möchte.

Gefällt mir nicht

Confidence Code
Was Frauen selbstbewusst macht
erschienen: 28. März 2016
 
Eine vollständige Rezension zu diesem Buch kann ich euch nicht liefern. Das liegt schlichtweg daran, dass ich es nicht komplett lesen werde. Es gefällt mir schon beim ersten Hineinlesen gar nicht.
 
Eigentlich hatte es mein Interesse geweckt, was an dem folgenden Klappentext lag:
                                    
Den Schlüssel zum Erfolg liefert nicht allein die Kompetenz – wer in der Arbeitswelt und im Privatleben bestehen will, für den ist Selbstvertrauen unabdingbar. Gerade Frauen kämpfen jedoch häufig mit Selbstzweifeln. Woran liegt das? Und lässt sich Selbstbewusstsein aneignen oder bestimmen unsere Gene darüber, wie selbstsicher wir sind? In ihrem sensationellen Bestseller, der in Deutschland längst als Geheimtipp gehandelt wird, zeigen die renommierten Journalistinnen Claire Shipman und Katty Kay anhand verblüffender Forschungsergebnisse, wie jede Frau ihr Selbstgefühl stärken kann. Gemeinsam mit führenden Neurowissenschaftlern und Psychologen weltweit haben sie innovative Ansätze entwickelt, wie wir selbstsicherer werden können, indem wir etwa Risiken eingehen und aktiv handeln. Und wie wir unsere Denkstrukturen langfristig verändern. In Gesprächen mit einflussreichen Frauen aus Politik, Sport und Kunst kommen Kay und Shipman dem Geheimnis auf die Spur, wie Frau ihre Ziele erreichen und ein selbstbestimmtes Leben führen kann.

Ich hatte eine Art Ratgeber-Sachbuch erwartet, was einen Tipps an die Hand gibt und Übungen um unser Selbstbewusstsein zu stärken. Stattdessen berichtet das Buch in kleinschrittigster Weise von den Erlebnissen, Beobachtungen und Forschungsergebnissen, die die beiden Autorinnen auf ihrer Recherche erlebt haben.
Eine lange Ausführung über Rattenforschung, da Ratten ja ebenso Selbstbewusstsein trainieren können, schläfert ein und ist höchstens interessant, wenn man das ganze vollends glaubt. Auch das ständige Vergleichen von männlich und weiblich stört mich ungemein. Die Frauen sind ja ach so ohne Selbstbewusstsein, während die Männer davor nur so strotzen, obwohl meistens nichts dahinter ist!
Nein, ich verstehe nicht, warum das Buch bei den 5 Rezensionen, die ich gelesen habe fast volle Punktzahl erhalten hat. Höchstens im hintersten Teil kann ich dem Buch etwas abgewinnen: Fortschritte statt Perfektion loben, Enttäuschungen tolerieren. Doch auch hier zieht sich wieder diese Emanzen-Linie durch.
Für mich ein absolutes Nein.

Dienstag, 11. Oktober 2016

Lügen mit Zahlen: Es sind meistens die augenscheinlichsten Dinge, die wir nicht prüfen und mit denen man uns an der Nase herumführen kann

Gerd Bosbach und Jens Jürgen Korff berichten in ihrem Buch, wie wir mit Statistiken manipuliert werden. Dieses Thema fasziniert mich ja schon eine ganze Weile, denn es ist allgegenwärtig.
Hier und da wird ein Teil eines Diagrammes abgeschnitten und vermittelt somit trotz richtiger Zahlen einen falschen Eindruck. Genau dasselbe ist es, wenn Piktogramme größer dargestellt werden, um einen Anstieg zu verzeichnen, der Vergrößerungsfaktor aber nicht dem der Zahlen entspricht.

Das Buch greift viele verschiedene Bereiche auf. Nicht nur visuelle Darstellungen sondern auch Zahlentricks, Praxisbeispiele, Wahlprognosen, Prozentangaben und und und.
Interessant bleibt die Darstellung immer durch den Bezug zu unserem aktuellen Leben.
Man merkt hier also, dass nicht nur reine Mathematik vorgestellt wird, denn das Buch bleibt trotz des trockenen Themas gewitzt und flüssig lesbar. Daran sind persönliche Schilderungen schuld, die Gerd Bosbach selbst erlebt hat und uns auf lockere Art vorstellt.
Immer wieder gibt es Zwischenfragen, die man den Überzeugten bzw. Überzeugenden entgegenhalten kann und somit deren feste Meinungen zum Wackeln bringt.

Für Mathematiker und Leser, die sich gerne mit Statistiken und Täuschungen befassen, ist das Buch ein gefundenes Fressen. Es macht absolut Spaß, sich diese interessanten Thematiken anzuschauen und auch als Allwissender immer wieder neue Schlupflöcher zu entdecken, auf die man von Tag zu Tag selber hineinfällt.

Die Aufteilung des Buches ist gut durchdacht. In den ersten zehn Kapiteln finden sich Methoden, die in Politik, Journalismus etc. angewandt werden, um uns scheinbare Veränderung auf Zahlengrundlagen weiszumachen. Hierbei wird immer erst ein Beispiel gegeben und das dann verallgemeinert.
Die folgenden drei Kapitel beziehen sich auf das Erreichen politischer Ziele. Hier geht es also um Armut, Gesundheit und dergleichen. Was bewegt uns also dazu, ein Öko-Produkt zu kaufen. Zahlen der Wirksamkeit. Aber sind diese realistisch?
Weitere Kapitel tragen dann noch zusammen, was den Rahmen der anderen gesprengt hätte.
Am Schönsten finde ich allerdings, dass es Tipps und Übungen sowie Aufgaben und Lösungen gibt, wie man Statistiken selbst überprüfen kann und welche Fehler man vermeiden sollte. Es sind meistens die augenscheinlichsten Dinge, die wir nicht nachprüfen und mit denen man uns an der Nase herumführen kann.

Montag, 10. Oktober 2016

Abnehmen und Shaping mit dem Women`s Health Annehm-Buch

Nicht nur Diät, sondern auch Ernährung und Physiologie. Das Buch ist geeignet und motivierend für alle diejenigen, die sich dazu entschlossen haben endlich ihre Gewichtprobleme in den Griff zu bekommen. Es geht aber nicht ausschließlich um das Abnehmen, auch wenn das Womans Health-Buch es erstmal so aussehen lässt. Das Buch bietet Ernährungspläne über mehrere Wochen und verspricht uns, dass wir das alles ohne Hungern und falsche Diäten schaffen. Wir können lecker essen und bekommen sogar viele Rezepte an die Hand, die wir gleich umsetzen können. Dazu noch die vorgeschlagenen Workouts und schon sind wir fit und schlank. Das Sportprogramm ist gut angeleitet und kann von uns mithilfe der Tabellen gut im Auge behalten werden. Unterteilt wird im Sportteil in Abnehmen und Shaping.

Ob das alles wirklich so läuft, muss jeder für sich selbst herausfinden. Das Buch bietet eine gute Anleitung, aber durchziehen muss es jeder alleine.

Die Informationen in dem Buch sind aber gut eingebracht. So erfahren wir auch etwas über richtige Ernährung und verstehen also auch, warum wir was wie machen sollen. Auch Superfoods spielen hier eine Rolle, was meiner Meinung nach etwas übertrieben ist, aber den aktuellen Trend aufgreift. Nur muss man daher bei den Rezepten erstmal einkaufen gehen, weil man mit Sicherheit nicht alles der speziellen Zutaten im Hause hat.


"Der Liebesidiot" von Hajo Steinert {Rezension}

Das Buch habe ich lesen wollen, weil es spannend klang, dass sich jemand in eine Stimme verliebt und an dieser Liebe festhält, ohne die betreffende Person gesehen zu haben. Klingt doch total romantisch.
Aber das Buch entwickelt sich nicht in einen romantischen Liebesroman. Es ist vielmehr so, dass Sigmund sich als eine Art Stalker vorstellt. Er tut dies zwar nicht offensichtlich, aber dennoch will er die Stimme aus der Kantine kennenlernen. Pornos aus dem Internet und Verknalltheit in Poster sind Teil des bisherigen Lebens und der aktuellen Situation von Sigmund.
Irgendwie wird man nicht ganz warm mit der Geschichte und kann auch gar nicht so viel Sympathie für Sigmund empfinden. Daher fesselt einen das Buch nicht so wie gehofft. Die Schreibweise ist allerdings gut gelungen. Man erkennt, dass der Autor komplett hinter dem steht, was er schreibt. Vielleicht wäre ein anderer Klappentext besser geeignet, damit sich die richtigen Personen davon angesprochen fühlen. Der Schreibstil ist schon sehr anspruchsvoll und einige Sätze umfassen wirklich viele Wörter.
Wer mehr Wert auf guten Schreibstil legt als auf die Story an sich, dem sei das Buch empfohlen. Wer mehr will, als nur dahinplätscherndes Geschehen, für den ist das Buch nicht das richtige.

https://www.randomhouse.de/Buch/Der-Liebesidiot/Hajo-Steinert/Knaus/e370700.rhd

Samstag, 1. Oktober 2016

Stretching Anatomie guide für mentale und körperliche Fitness

Mit Sport fühlt man sich gut - ist die eine Meinung.

Andere können mit Sport nichts anfangen.

Beide haben aber gemeinsam: Falls man sich doch mal aufgerafft hat, fühlt man sich danach stark. Zumindest mental:) Man hat etwas geschafft, sich Zeit für sich genommen und Durchhaltevermögen bewiesen.
 
Stretching scheint auf den ersten Blick nicht der härteste Sport zu sein. Muss es ja auch nicht. Stretching ist dennoch Sport. Und es fördert die Konzentration.
Craig Ramsay berichtet im Buch "Der StretchingAnatomie guide" über das Dehnprogramm für flexible Muskeln. Er erzählt davon, dass er als Kind ADHS diagnostiziert bekommen hat und seine Eltern ihn selten ruhig und konzentriert vorfinden konnten. Es sei denn er machte Sport. So meldeten sie ihn beim Tanzen, Turnen und Hockey an.
Brauchen Menschen körperliche Aktivität, um keine Dummheiten zu machen? Bei Ramsey funktionierte es als Kind. Der wesentliche Punkt aber liegt im Selbstbewusstsein und als Nebeneffekt waren die schulischen Leistungen nicht zu verachten, die sich stetig verbesserten, was wohl auch daran lag, dass sich Hausaufgaben während Dehnungsübungen auf dem Wohnzimmerboden wie von selbst erledigten.
 
Ein Buch, eine Botschaft und
 
Stretchingübungen für Beweglichkeit, körperliche Fitness und das flexible Angehen und Überwinden von Hindernissen im Alltag.