Montag, 8. Februar 2016

Ein Kochbuch für all diejenigen, die Nahrung als Medizin betrachten

Vorhin habe ich eingekauft.
Das allgemeine Zeug, was man am Anfang der Woche eben so holt. Dann kam ein neues Buch hineingeflattert in meinen Alltag und nach ein bisschen Stöbern und Blättern, musste ich doch direkt mal kontrollieren, wie gesund mein gesunder Einkauf wirklich ist. Wie CLEAN um genau zu sein.
 
Einfach ist es nicht, nach dem Trend des clean eating einzukaufen, glaube ich. Allein heute habe ich viele Inhaltsstoffe (mehr als fünf sind schon nicht mehr clean) auf den Produkten stehen sehen. Selbst mein Obst-Gemüsesaft ist durch das Haltbarmachen behandelt worden. Und durch diesen chemischen Prozess, ist es wieder fraglich, ihn als clean zu bezeichnen.
 
 
Wie geht es denn euch? Habt ihr es auch schon bemerkt?
 
Im wahrsten Sinne in aller Munde ist CLEAN EATING.
Ein regelrechter Hype, den man auch in den Bücherläden, auf Foodblogs und in Ernährungsratgebern finden kann.
 
 
Aber was genau versteckt sich dahinter?
Wenn man sich auf die Bezeichnung beruft, lässt es sich mit sauberem Essen übersetzen. Also reine Lebensmittel. Rein bedeutet soviel wie unbehandelt. Dazu soll das Produkt natürlich und unverarbeitet zu sich genommen werden. Dazu gehört es also frisch zu essen. Um das zu gewährleisten greift man auf saisonale Lebensmittel aus der Region zurück.
 
Der Trend kommt aus den USA. Verbindet ihr die USA in Ernährungsfragen nicht immer gleich mit Fastfood? Das ist doch interessant: denn Fastfood ist natürlich nicht erlaubt. Fertig- und Dosenravioli natürlich auch nicht.
Alles frisch, alles natürlich und alles gesund. Das wollen nun immer mehr Verbraucher.
 
Einfach ist das natürlich nicht, auf alles zu achten, aber wenn man es tatsächlich durchzieht oder einige clean-Tage einbaut, dann kann man durchaus positive Auswirkungen bemerken. Man fühlt sich fitter, bekommt bessere Haut und stärkt das Immunsystem.

Warum also nicht? Wer Lust darauf hat, es einmal auszuprobieren, aber einfach auch nicht weiß, wie, dem empfehle ich das folgende Buch:
 
Mehr Infos
 

€ 19,99 [D]
€ 20,60 [A] | CHF 26,90*
(* empf. VK-Preis)
gebunden
ISBN: 978-3-517-09453-3
erschienen am: 25.01.2016
                                        
DIE OPTIK
 
Strahlend schön, fit und gesund mit Genuss! Und dieser Spaß beginnt schon mit dem Cover des Buches. Es sieht frisch aus und ich finde die Kombination aus rosa und grün genial! Man erkennt vier Fotos auf dem Buch, die alle Rezeptfotos sind und die die Frische wiederspiegeln. Grüne Kiwi, Erbsen, Limetten... Schön auch, dass es ein Foto von Hühnchenspießen gibt, da man dann gleich informiert ist, dass Clean Eating kein Fleischverzicht bedeuten muss.
 
Für alle Trendsetter ist vielleicht interessant, dass das Buch auch die Lieblingsrezepte von Orlando Bloom, Gwyneth Paltrow und Cameron Diaz vorstellt.
 
DER AUFBAU
 
Wenn man hineinblättert, trifft man auf die Widmung "All jenen gewidmet, die Nahrung als Medizin betrachten."
Auf 37 einleitenden Seiten bekommt ihr Informationen zum Clean Eating und einen Überblick.
Bei den Rezepten geht es dann weiter: bei Frühstücksideen beginnend, über Salate, Beilagen, Fisch, Geflügel, dunklem Fleisch, Gemüse, Suppen, Drinks bis zu Desserts.
Das Buch greift also jede Art von Appetit auf und stellt gleich im Anschluss und noch vor dem Anhang die CLEAN-EATING-KUREN vor.
 
GEEIGNET FÜR WEN?
 
Natürlich eignet sich das Buch erstmal für alle, die den neuen Trend einfach ausprobieren wollen. Aber auch, wenn ihr ihn nicht mitmacht, schaden ein paar neue, leckere Rezepte ja nicht. Außerdem sind alle LAKTOSEFREI und GLUTENFREI. Was mich ja auch besonders beim Kapitel "Desserts" freut, denn Cashewtaler und Schoko-Nuss-Riegel vertrage ich besser als Tiramisù.
 
Das Buch erscheint passend zum Frühling, in dem ja viele fit werden wollen, die Farben genießen und und und... Die Frische, die die Natur uns bietet, passt ideal zu unserem neuen Ernährungstrend. Und wenn ihr noch im Winter hängt, dann blättert ihr einfach zu den Getränken und macht euch noch eben einen Kräuter-Schokoladen-Grog.
 
DIE REZEPTE
 
Neben dem Grog findet ihr auch noch passend zum Winter eine herzhafte Wintersuppe. Auch mein geliebtes Essen "Minestrone" gibt es in dem Buch. Da bin ich schon gespannt, wie sie wohl schmeckt, da sie ja jeder immer anders kocht und ich gerne so viele Rezepte wie möglich ausprobiere, obwohl ich ja glaube, das perfekte davon schon gefunden zu haben.
 
Gekocht habe ich noch nichts, aber das können wir ja gerne zusammen machen und uns dann austauschen:)
 
 

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