Dienstag, 9. Februar 2016

Anke Greifeneder: DAS BISSCHEN SÜNDE

Heute stelle ich euch wieder ein locker-flockiges Buch vor, was einem den (noch) grauen Tag erhellt und Lust und Laune auf`s Leben macht. Solche Bücher mag ich immer total. Man braucht zum Lesen nicht wirklich lange, weil man die Geschichte mit ihren Personen mag und auch weil es einen tollen flüssigen Schreibstil an den Tag legt.

Das Cover hat mich gar nicht angesprochen. Es ist ein blaues Buch mit einem Apfel drauf. "Toll."
Da hätte ich aber mehr erwartet. Was sagt mir das denn?
Und dann der Titel "Das bisschen Sünde"... joar, klingt ok. Mehr aber auch nicht.
Wahrscheinlich soll der angebissene rote Apfel den Paradiesapfel und damit die Sünde darstellen. Naja, da finde ich andere Cover besser. Vielleicht einfach eine schöne Schnörkelschrift auf süßem pastellfarbenem Hintergrund. Oder ein Foto.

Mit der Geschichte reißt es Autorin Anke Greifeneder aber wieder raus.
Hier geht es um Annie, die dieses typische Verhältnis zu ihrer Mutter hat: sie liebt sie, aber es kann schon ganz schön nerven, wenn sich immer um das Liebesleben gesorgt wird und man Ratschläge bekommt, die man gar nicht braucht und hören will. Dates braucht eine Mutter ja nun wirklich nicht auch noch für einen zu organisieren! Aber sag der das mal! Und vor allem: was hat sie immer auf Arbeit zu suchen? Also auf ANNIEs Arbeit? Annie ist nämlich Apothekerin und liebt ihren Job. Gerne würde sie den Laden ganz übernehmen und arbeitet dadurch umso härter. Ihr Chef ist nett, ihre Kollegin eine Freundin. Was nur mit der neuen Kollegin wird, ist noch nicht ganz klar. Um sich darüber aber nicht so viele Gedanken machen zu müssen, sorgt ja Frau Mama. Hat sie jetzt wirklich auch noch einen KNUTSCHFLECK? Nunja,...

Scheinbar scheint es ein Hype zu sein, dass jetzt so viele Bücher aus dem Boden sprießen, bei denen alte Schulzeit-Lover wieder auftauchen. Auch hier ist das der Fall. Max war ja damals DER Typ der Schule. Aber wie schon damals ist er auch heute noch ein Riesenarsch. Und da wird es auch nicht besser, wenn er auch noch der neue Tierarzt Annies noch so geliebter zwei Katzen ist (jaja, das Klischee von alleinstehenden Frauen:)

Ein unterhaltsames Buch. Lest es mal durch, es macht keine Mühen!

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