Freitag, 11. Dezember 2015

Stephen Kings neustes Werk: FINDERLOHN

Ein neues Buch von Stephen King ist auf dem Markt und ich gebe zu, es ist mein erstes Buch, dass ich von ihm lese. Vielleicht nicht gerade die beste Wahl, genau mit diesem Titel zu beginnen, weil es Band 2 ist und "Mr. Mercedes" eigentlich vorher gelesen werden sollte.
Andererseits lerne ich jetzt endlich mal den King-Stil kennen und daran gefällt mir schon einmal ganz gut, dass man ohne lange Umschweife in die Handlung reinfindet. Die Schilderungen sind sehr getragen. Trotzdem viel Blut und Action dabei sind, bekommt man beim Lesen eine ruhige Stimmung mit. Scheinbar hat King hier eine neue Art zu schreiben. Das kann ich nicht beurteilen, aber bei diesem Buch fesselt sie einen.
 
 
 
Die Idee in zwei Handlungssträngen zu schreiben (1978 und 2009) und diese dann zusammenzuführen bzw. in der Gegenwart weiterzuschreiben ist interessant.
Die Handelnden sind sehr ausführlich beschrieben. Man kann ihr Denken nachvollziehen, sich richtig hineinversetzen. Bis ins kleinste Detail scheint man die Charaktere hier vor sich stehen zu haben, als würde man sie persönlich kennenlernen können.
 
Irgendwie hätte ich schon gerne den ersten Teil zuerst gelesen, das werde ich trotzdem noch nachholen.
Die Story dreht sich um einen Koffer, der mit Notizen und Geld gefüllt ist. Der Autor Rothenstein wird ermordet und sein Mörder und von der letzten Story enttäuschter Fan, Bellamy, nimmt ihm den Koffer ab. Er versteckt ihn, kommt aber alsbald für ein anderes Verbrechen ins Gefängnis. Später findet jemand den Koffer, braucht das Geld auf und begeht dann aber einen Fehler.
Psychothrill vom Feinsten, eigentlich muss man das Buch in einem Rutsch weglesen.

Der Schluss ist super. Er vermittelt nicht das Gefühl von "Das war`s jetzt schon?" sondern wird weiterhin spannend aufgebaut.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen