Montag, 24. April 2017

"Dein Leuchten" vom Autor von "Tote Mädchen lügen nicht"

Ihr kennt vielleicht das Buch oder die Serie "Tote Mädchen lügen nicht"? Wenn ihr es auch so toll findet, dann interessiert euch sicher mehr von dem Autor.

Falls es so ist und ihr Romantik mögt, dann schaut euch doch mal das Buch "Dein Leuchten" genauer an.
Los geht's:

Kitsch und Romantik wird hier großgeschrieben. Allerdings ist dies ein Jugendbuch, also versetzt euch in Teenager und das, was sie kitschig finden.

Wenn ihr genau das wollt, dann werdet ihr das Buch von Jay Asher sicher verschlingen.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig und damit kommt man auch gleich gut in die Story rein.
Es geht um die Charaktere Caleb und Sierra. Auf 320 Seiten wird eine Geschichte erzählt, die zwar ein bisschen mehr Tiefgang gebrauchen könnte, aber somit mal ein gutes "Zwischendurchbuch" ist.

Passt vielleicht nicht ganz, dass die Geschichte eine Weihnachtsgeschichte ist, aber manchmal fehlt einem ja gerade im Sommer das Weihnachtsfeeling.

Sierra verbringt Weihnachten in Kalifornien und verkauft dort Weihnachtsbäume. Klingt nicht spannend, aber sie verliebt sich in Caleb, der bei ihr Weihnachtsbäume kaufen kommt, weil er sie immer wieder verschenkt.
Gerüchte rangen sich um ihn, doch Sierra will keine Vorurteile geltend machen und versucht so ihn selbst kennenzulernen.
Es geht wie in vielen Weihnachtsgeschichten um Liebe zur Familie und zu Freunden.
Zwischen den beiden Charakteren entsteht eine süße Liebesgeschichte. Es ist dann irgendwann natürlich die Zeit, dass Sierra nach Weihnachten wieder nach Hause fährt. Diese schwierige Situation muss gemeistert werden und genau das ist spannend als Leser zu verfolgen.

Warum HIIT? Was steckt dahinter? "Die Kraftstoffdiät" zeigt Abnehmen im Turbogang

Ein Buch, von dem man wirklich noch was lernen kann, auch wenn man meint schon alles zum Thema HIIT zu wissen.


Wer nicht weiß, was HIIT ist, dem sei es schnell erklärt: High Intensity Intervall Training meint ein Powerprogramm aus dem Profisport. Es werden schnelle, intensive Trainingseinheiten absolviert und Ruhephasen eingehalten.
HIIT ermöglicht somit auch für Personen eine sportliche Steigerung, die stark im Alltag eingespannt sind. Wer abnehmen will oder Muskeln aufbauen, kann in Kombination mit der richtigen Ernährung seine Ziele erreichen.
Wie das genau geht, zeigt Dr. Dr. Michael Despeghel in seinem Buch. Er beschreibt die Vorgänge im Körper verständlich und allumfassend. Dabei geht er auf den Stoffwechsel ein und zeigt den Zusammenhang mit Muskeln.
Für viele Sportler ist das Ziel Fett abzunehmen, aber nicht an Muskelkraft zu verlieren. Versteht man die Forschungsergebnisse von Despheghel, weiß man, dass es nicht auf das reine Gewicht ankommt, sondern auf die Zusammenstellung im Körper.

Das Buch bietet also einen perfekten Ernährungsplan, der sich an Low Carb und ketogen (reichlich Eiweiß, hochwertige Fette, kohlenhydratarm) orientiert. Auch wenn man also keine Kohlenhydrate schaufelt, kann man trotzdem höhere Leistungen erzielen. Damit ist ein Umdenken erforderlich, was einem zu den sechs Abnehmturbos bringt, die Gewichtsreduktion effektiv erzielen:
Ketose
HIIT-Intervalltraining
Krafttraining
Nüchterntraining
Wasser
Regeneration

Das Buch beschäftigt sich in einzelnen Kapiteln mit diesen Themen und hat damit zurecht den Titel "Die Kraftstoffdiät". Ich finde den Titel gut, weil er zeigt, dass es eine Diät ist, die sich nicht nur rein mit der Ernährung beschäftigt. Man muss also auch Sport machen. Sport allein wiederum reicht auch nicht, da man mit der Ernährung einiges zerstören kann, was man sich mühsam durch das Training aufgebaut hat. Das Zusammenwirken ist entscheidend.

Montag, 3. April 2017

Kommt die Lateinisch vor? Ist aber sehr verständlich: Gärtner-Latein

Wie mein Vater immer die ganzen Pflanzennamen aufsagen konnte! Wie hat der sich das denn gemerkt? Ich habe es nie verstanden und ich kann sie mir auch heute nicht selber merken. Aber wie sagt man immer so schön? Man muss nur wissen, wo es steht! Gerade dann, wenn man noch nie mit Latein in Berührung gekommen ist.

Wo steht es denn nun geschrieben und gesammelt?
Es gibt jetzt ein kleines handliches Buch, was mir vom Konzept her sehr gefällt, denn es ist mehr als ein Lexikon. Es bringt einen dazu auch zu verstehen, warum die Namen so lauten und wo sie herkommen. Es macht beinahe Lust Latein zu lernen.

„Gärtner-Latein – von den Geheimnissen der Pflanzennamen“.

Zeichnungen von Dawn Cooper, die auch auf dem Cover zu sehen sind, machen das Buch interessant und lockern das trockene Latein etwas auf. Irgendwie hat das alles etwas englisch-altmodisch Angehauchtes.

Autor Richard Bird stellt Pflanzennamen im Buch in verschiedenen Kapiteln vor.  „Allgemeine Erscheinung“ ist beispielsweise ein Kapitel zu Farben und Eigenschaften des Aussehens.
Andere Kapitel beziehen sich auf die verschiedenen Lebensräume der Pflanzen.

Den Schlussteil bildet eine Art Register, das nochmal alle botanischen Begriffe in alphabetischer Reihenfolge auflistet.



Viele, auch mitunter ambitionierte Gärtner, haben häufig Schwierigkeiten, wenn sie lateinischen Pflanzennamen begegnen. Sie halten sich lieber an die volkstümlichen Bezeichnungen, die man sich besser merken kann. Doch selbst wenn diese Namen hübsch klingen, sagen sie uns meistens nichts über den Ursprung oder über andere wichtige Eigenschaften wie Form, Farbe oder Größe der Pfl anze – alles Informationen, die über den lateinischen Namen vermittelt werden. Hier Abhilfe zu schaffen und den interessierten Gärtner auf vergnügliche Art kundig zu machen, ist das Ziel von Richard Bird, der für den National Trust ein »Gärtner-Latein« zusammengestellt hat. Anhand inhaltlicher Kriterien wie Farbe, Form, Textur, Duft und Geschmack, Herkunftsorten und -ländern oder Assoziationen mit Mensch und Tier erfährt der Leser Grundlegendes, das ihm einen Zugang zu den Geheimnissen der lateinischen Namensgebung eröffnet. Ein Buch für lauschige Abende oder kühle Tage, das auf unterhaltsame Art Wissen vermittelt.

Dienstag, 21. März 2017

Rechtstipps für Mütter - juristisches Know-how rund um das Elternsein

Vielleicht kennt ihr die Bloggerin, vielleicht habt ihr auch nur von ihrem Buch gehört, vielleicht ist euch aber der Titel "Don`t worry, be Mami" noch ganz neu.

Die Idee dahinter entstand, als Sandra ihren Job verlor - und das einen Tag nach Beginn der Elternzeit. Und sie verlor ihn nicht nur, sondern wurde zudem ignoriert, ihre Sachen wurden vorab schonmal gepackt und sie wurde wortlos in den Konferenzraum zitiert.

Eltern und insbesondere Müttern will Sandra nun mit ihren juristischen Kenntnissen helfen. Neben dem Blog gibt es nun also auch ein Buch, indem man vieles über Schwangerschaft, Geburt, Elternzeit und danach erfährt - auf der Gesetzesebene.

Insgesamt 13 Kapitel sind es auf 288 Seiten geworden. Aber es ist kein Gesetzbuch. Hier wird nicht in Juristensprache geschrieben. Das wäre ja auch sinnlos, denn gerade auf den Durchschnittsbürger soll das Buch ja zugeschnitten sein.
Aber auch die Geschichten dahinter sind interessant. Jedes Kapitel ist eine eigene kleine Geschichte, die aber aus dem wahren Leben herausgegriffen wurde. Sandra hat es wirklich so erlebt, wie sie da schreibt. Es ähnelt schon fast einem Tagebuch.
Das Tagebuch einer Anwältin also, das von Situationen zwischen Kind, Kita und Gerichtsaal erzählt.

Eingebettet wird dazu ein bestimmtes Rechtsthema. Bekannte Themen, wie Mutterschutz, Elternzeit und Elterngeld, aber auch Sorge- und Unterhaltsrecht, Rechtsanspruch auf Kitaplätze und Aufsichtspflicht.

Gespickt sind die Seiten mit kleinen grauen Kästchen. Hier stehen die wichtigsten Infos, Tipps, Tricks und Paragraphen.
Was dann auch noch hilfreich ist: der Musterteil am Ende des Buches mit den weiterführenden Links, Checklisten und Beispieltexten.

Dienstag, 14. März 2017

Alles in Buddha - ein fluffiger Reiseroman über das Leben

Manchmal braucht man eine Geschichte, die nur so dahinplätschert. Einen Roman, den man schnell lesen kann, weil der Schreibstil einfach und flüssig ist und die Handlung fließt.

Es geht hier um Mia, die ein perfektes Leben führt. Zumindest ist das der äußere Schein, aber nun steht sie auf einmal ohne Partner und ohne Arbeit da. Bevor Mia alles ordnet, entscheidet sie sich zu einer Auszeit und bricht mit Hugo, ihrem besten Freund, dazu auf, die Welt zu bereisen. Drei Wochen sind sie unterwegs in Paris, Las Vegas und Südkorea.
Während dieser Reise, steht auch eine Wette im Vordergrund: Mia soll keinen Liebeskummer mehr haben und Hugo endlich seine Jungfräulichkeit verlieren.

Die beiden Protagonisten sind einem gleich sympathisch, da sie nicht allzu perfekt sind und eben auch menschliche Ups und Downs haben.

Durch die Reisebeschreibungen fühlt man sich beim Lesen selbst in die verschiedenen Städte versetzt. Wenn man schon selbst einmal dort war - aber auch, wenn nicht, - kann man sich durch die detailreiche Beschreibung genau vorstellen, wo sich die beiden auf ihrer Reise befinden, wie es aussieht und wie sich die beiden fühlen müssen. Es ist, als wäre man selbst dabei.

Warum heißt das Buch denn nun "Alles in Buddha"?
Die Reise führt auch nach Südkorea und dort speziell in ein Kloster. Mia lernt einen Mönch kennen und wird in die Ideen der Meditation eingeweiht.

Low carb? No carb!

Das Buch hätte ich wahrscheinlich gar nicht angerührt, wäre es nicht von Ulrich Strunz. Seine Bücher gefallen mir immer sehr gut, weil sie einen wissenschaftlichen Anteil haben ... eigentlich rein wissenschaftlich sind. Ist ja nicht umsonst ein Dr. Med. der Herr. Allerdings schreibt er immer schön umgangssprachlich, was einem den Zugang erleichtert.
Das Buch ist demzufolge auch kein bloßes Smoothie-Rezeptebuch. Es gibt zwar einige Rezepte darin, aber vordergründig geht es um die Idee hinter NO CARB. Strunz erklärt, warum Kohlenhydrate nicht gut für den Körper sind und warum der Verzicht darauf einen länger und besser leben lässt. In diesem Sinne könnte man fast sagen, zeigt das Buch einem die Möglichkeit einer Diät für mehr Energie, Gesundheit und eine schlanke Linie.
Immer wieder werden vor dem Hintergrund der Erkenntnisse aus Forschung und Medizin, Beispiele von bekannten und weniger bekannten Menschen angeführt, die durch diese Ernährungsweise einen tollen BMI, viel Kraft, Ausdauer und ein gesundes Leben haben.
Das Konzept heißt Ketose und ist vielversprechend. Leistungssteigerung, Fettverbrennung,...und so weiter.
Toll geschrieben, nachvollziehbar und als Taschenbuch ideal um ab und zu mal durchzublättern.

https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/No-Carb-Smoothies/Ulrich-Strunz/Heyne/e470534.rhd
 
€ 9,99 [D] inkl. MwSt.
€ 10,30 [A] |                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                
Taschenbuch, Broschur ISBN: 978-3-453-60348-6            
Erschienen: 09.03.2015

Donnerstag, 9. März 2017

Zero Belly - Flacher Bauch und 7 Kilo in 14 Tagen!!!

Selten hat mich ein Ratgeber-Buch so gefesselt wie ein guter Thriller. Ich mein, mal ehrlich, hier geht es um gesunde Ernährung. Ist das nicht das Blabla, was wir an jeder Straßenecke in Zeitschriften, auf Blogs oder in Besserwisserbüchern lesen können? Und dann gibt es dazu doch immer wieder zahlreiche Autoren, die genau wieder das Gegenteil behaupten.

Was dran ist am Zero Belly Prinzip, was wir wirklich erreichen können und ob der Lockslogan "Bis zu 7 Kilo in 14 Tagen" stimmt, kann ich euch nicht sagen. Ich würde mir das Buch auch nicht deswegen kaufen, weil ich erwarte, genau in 14 Tagen meinen Speck loszuwerden, nur weil ich da vielleicht einen wichtigen Termin habe, an dem ich dünn aussehen muss.
Das Buch zeigt im Hintergrund des Covers zwei sportlich aussehende Menschen. Vordergründig geht es hier aber nicht um ein Sportprogramm, sondern eher um Ernährung. Klar kann man durch Ernährung abnehmen oder zunehmen.
Der eine will dies, der andere das.
Wir gehen jetzt mal davon aus, dass mit den 7 Kilo eine Abnahme gemeint ist, obwohl eine gute Ernährung ebenso einen Muskelaufbau begünstigen kann und man mit 7 Kilo (Muskelmasse wohlgemerkt!) sein Erscheinungsbild durchaus auch verbessern kann.

Der Blick ins Buch verrät, dass dieses Thema ganzheitlich besprochen wird. Neben Rezepten, Drinks und Workouts, lernen wir unseren Körper zu schätzen und etwas für ihn zu tun, indem wir etwas GEGEN Alzheimer, Bluthochdruck und andere Leiden machen.
Wir verlieren den Speck also nicht vordergründig, um eine gute Figur zu haben. Der Autor will uns vielmehr eine gesündere Lebensweise ans Herz legen, mit der wir im Alltag besser klar kommen, uns wohler fühlen und länge leben.

Die Motivation, so eine Umstellung durchzuziehen, wird durch verschiedene Beispiele der "Patienten" hochgehalten. Es haben scheinbar schon einige durch dieses Prinzip ihr Leben ins positive umkrempeln können.
Belegt werden die Versprechungen durch Studien und medizinische Fakten. Wir erfahren, dass Fett nicht gleich Fett ist. Bauchfett nicht gleich Bauchfett. Und dass wir es in unseren Genen haben, ob wir mühelos abnehmen oder und abstrampeln müssen, um einen flachen Bauch zu haben. Aber egal welchen Weg wir gehen, hier wird uns nicht nur gesagt WIE, sondern auch WARUM. Wir können hinter die Kulissen schauen und somit auch verstehen, was wir machen müssen und warum Dies und Das für das Vorhaben "flacher Bauch" wichtig ist.


Ein super Buch. Einziges Manko: viele Studien, Vergleiche und Statistiken beziehen sich ausschließlich auf die amerikanische Bevölkerung, die eine andere Lebens- und Ernährungsweise hat. Hier muss mal also abwägen und darüber nachdenken, in welchem Durschnitt man sich vergleichbar in Deutschland/ Europa befinden würde.