Mittwoch, 3. Mai 2017

FRANZÖSISCH BACKEN {Aurélie Bastian}

Als ursprüngliche Foodbloggerin hier von mir mal eine Rezension zu einem Backbuch. Aurelie Bastians Buch musste in meine Sammlung, weil sie diejenige war, deren Blog der erste war, den ich gelesen habe. Das ist schon 5 Jahre her und seitdem hat sie immer weiter gemacht und schon ein paar Bücher veröffentlicht, in denen sie mit uns die Rezepte teilt, die alle aus der französischen Küche stammen.
Backen und Frankreich - gleich zwei Themen, die mich Feuer fangen lassen.



Frankreich ist ja bekannt für so viele Leckereien: Croissants, Macarons, Baguettes, Crepés und und und. Im Buch findet ihr aber auch Rezepte, die ihr vorher wahrscheinlich noch nicht kanntet.
Das tolle ist, das alles authentisch ist und nicht einfach jemand daherkommt und mit nem gekauften Blätterteig mal eben ein Croissant zusammenrollt und in den Ofen schiebt.
Es gibt aufwändige Rezepte, aber auch die, die man ideal in den Alltag einbinden kann, weil sie nicht lange brauchen und zudem gut erklärt sind.

Das Buch ist zudem total liebevoll gestaltet. Das sehr ihr ja schon an dem Cover. Macht doch total Spaß gleich loszulegen, oder?

Warum so? Wieso diese Zutaten? Weshalb muss ich dieses und jenes beachten? All das wird gut erklärt und somit hat man eine Gelinggarantie, wenn man sich an alle Tipps und Tricks hält, die beschrieben werden.

Dieses Buch ist ein Must-have für alle Backverrückten und ein gutes Werk für diejenigen, die sich nur ab und an mit dem Backen beschäftigen und einfach mal richtig angeben wollen. Die Gebäckstücke sind nämlich nicht nur gut, sondern unübertrefflich lecker!

Wir werden alle überwacht! ++++ Fesselnd: Sie wissen, was du tust {Marc Elsberg}

Ein Thema, was perfekt in unsere heutige Zeit passt, aber leider in dem Buchtitel gar nicht so rüberkommt. Hätte gleich ein anderer Titel dagestanden, wäre meine Aufmerksamkeit wohl mehr geweckt gewesen.
Auch die Aufmachung reizt mich nicht besonders. Man kann durch die wenigen blauen Buchstaben auf dem schwarzen Hintergrund zwar schon erahnen, dass es ein Thriller ist, mehr aber auch nicht.

 
 
"ZERO - Sie wissen, was du tust" passt dennoch als Titel. Es geht hier nämlich um Überwachung von Menschen, auf eine Art, die heutzutage nahezu jeden treffen könnte.
Wir nutzen das Internet, genau wie Personen in Marc Elsbergs Cyberthriller. Dort ist es eine neue Internetplattform, die die Gefahren birgt. Diese kommen im Buch gut hervor und somit kann man wohl behaupten, es ist ein Thriller, der eine Moral mit sich bringt. Bzw. die Menschen hinsichtlich eben dieser Gefahren aufrütteln soll.
 

Die Story packt einen schnell: Eine Plattform, die jeden user speichert. Scheint ja erstmal viele Vorteile zu haben. Kann aber auch gefährlich werden. Was, wenn wir vielleicht mal untertauchen wollen? Ist das überhaupt noch möglich? Dadurch, dass wir überall vernetzt sind ist das eher unvorstellbar.
Ein sehr zeitgemäßes Thema also. Und es wird drastisch dargestellt: Personen, die sich dagegen stellen, werden in der Handlung ebenfalls ihre Probleme bekommen. Gefährlich also für beide Seiten?

Wie würde man selbst handeln? Auf welche Seite würde man sich stellen? Man beginnt sich nicht nur innerhalb der Story mit dem Thema auseinanderzusetzen sondern auch einen Blick auf sein eigenes Verhalten im Umgang mit dem Internet zu reflektieren.
 
Das Buch hat meiner Meinung nach das Potenzial, die Leser wachzurütteln, weshalb man es denen ans Herz legen sollte, die selbst sehr unachtsam mit dem Thema umgehen.

Montag, 24. April 2017

"Dein Leuchten" vom Autor von "Tote Mädchen lügen nicht"

Ihr kennt vielleicht das Buch oder die Serie "Tote Mädchen lügen nicht"? Wenn ihr es auch so toll findet, dann interessiert euch sicher mehr von dem Autor.

Falls es so ist und ihr Romantik mögt, dann schaut euch doch mal das Buch "Dein Leuchten" genauer an.
Los geht's:

Kitsch und Romantik wird hier großgeschrieben. Allerdings ist dies ein Jugendbuch, also versetzt euch in Teenager und das, was sie kitschig finden.

Wenn ihr genau das wollt, dann werdet ihr das Buch von Jay Asher sicher verschlingen.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig und damit kommt man auch gleich gut in die Story rein.
Es geht um die Charaktere Caleb und Sierra. Auf 320 Seiten wird eine Geschichte erzählt, die zwar ein bisschen mehr Tiefgang gebrauchen könnte, aber somit mal ein gutes "Zwischendurchbuch" ist.

Passt vielleicht nicht ganz, dass die Geschichte eine Weihnachtsgeschichte ist, aber manchmal fehlt einem ja gerade im Sommer das Weihnachtsfeeling.

Sierra verbringt Weihnachten in Kalifornien und verkauft dort Weihnachtsbäume. Klingt nicht spannend, aber sie verliebt sich in Caleb, der bei ihr Weihnachtsbäume kaufen kommt, weil er sie immer wieder verschenkt.
Gerüchte rangen sich um ihn, doch Sierra will keine Vorurteile geltend machen und versucht so ihn selbst kennenzulernen.
Es geht wie in vielen Weihnachtsgeschichten um Liebe zur Familie und zu Freunden.
Zwischen den beiden Charakteren entsteht eine süße Liebesgeschichte. Es ist dann irgendwann natürlich die Zeit, dass Sierra nach Weihnachten wieder nach Hause fährt. Diese schwierige Situation muss gemeistert werden und genau das ist spannend als Leser zu verfolgen.

Warum HIIT? Was steckt dahinter? "Die Kraftstoffdiät" zeigt Abnehmen im Turbogang

Ein Buch, von dem man wirklich noch was lernen kann, auch wenn man meint schon alles zum Thema HIIT zu wissen.


Wer nicht weiß, was HIIT ist, dem sei es schnell erklärt: High Intensity Intervall Training meint ein Powerprogramm aus dem Profisport. Es werden schnelle, intensive Trainingseinheiten absolviert und Ruhephasen eingehalten.
HIIT ermöglicht somit auch für Personen eine sportliche Steigerung, die stark im Alltag eingespannt sind. Wer abnehmen will oder Muskeln aufbauen, kann in Kombination mit der richtigen Ernährung seine Ziele erreichen.
Wie das genau geht, zeigt Dr. Dr. Michael Despeghel in seinem Buch. Er beschreibt die Vorgänge im Körper verständlich und allumfassend. Dabei geht er auf den Stoffwechsel ein und zeigt den Zusammenhang mit Muskeln.
Für viele Sportler ist das Ziel Fett abzunehmen, aber nicht an Muskelkraft zu verlieren. Versteht man die Forschungsergebnisse von Despheghel, weiß man, dass es nicht auf das reine Gewicht ankommt, sondern auf die Zusammenstellung im Körper.

Das Buch bietet also einen perfekten Ernährungsplan, der sich an Low Carb und ketogen (reichlich Eiweiß, hochwertige Fette, kohlenhydratarm) orientiert. Auch wenn man also keine Kohlenhydrate schaufelt, kann man trotzdem höhere Leistungen erzielen. Damit ist ein Umdenken erforderlich, was einem zu den sechs Abnehmturbos bringt, die Gewichtsreduktion effektiv erzielen:
Ketose
HIIT-Intervalltraining
Krafttraining
Nüchterntraining
Wasser
Regeneration

Das Buch beschäftigt sich in einzelnen Kapiteln mit diesen Themen und hat damit zurecht den Titel "Die Kraftstoffdiät". Ich finde den Titel gut, weil er zeigt, dass es eine Diät ist, die sich nicht nur rein mit der Ernährung beschäftigt. Man muss also auch Sport machen. Sport allein wiederum reicht auch nicht, da man mit der Ernährung einiges zerstören kann, was man sich mühsam durch das Training aufgebaut hat. Das Zusammenwirken ist entscheidend.

Montag, 3. April 2017

Kommt die Lateinisch vor? Ist aber sehr verständlich: Gärtner-Latein

Wie mein Vater immer die ganzen Pflanzennamen aufsagen konnte! Wie hat der sich das denn gemerkt? Ich habe es nie verstanden und ich kann sie mir auch heute nicht selber merken. Aber wie sagt man immer so schön? Man muss nur wissen, wo es steht! Gerade dann, wenn man noch nie mit Latein in Berührung gekommen ist.

Wo steht es denn nun geschrieben und gesammelt?
Es gibt jetzt ein kleines handliches Buch, was mir vom Konzept her sehr gefällt, denn es ist mehr als ein Lexikon. Es bringt einen dazu auch zu verstehen, warum die Namen so lauten und wo sie herkommen. Es macht beinahe Lust Latein zu lernen.

„Gärtner-Latein – von den Geheimnissen der Pflanzennamen“.

Zeichnungen von Dawn Cooper, die auch auf dem Cover zu sehen sind, machen das Buch interessant und lockern das trockene Latein etwas auf. Irgendwie hat das alles etwas englisch-altmodisch Angehauchtes.

Autor Richard Bird stellt Pflanzennamen im Buch in verschiedenen Kapiteln vor.  „Allgemeine Erscheinung“ ist beispielsweise ein Kapitel zu Farben und Eigenschaften des Aussehens.
Andere Kapitel beziehen sich auf die verschiedenen Lebensräume der Pflanzen.

Den Schlussteil bildet eine Art Register, das nochmal alle botanischen Begriffe in alphabetischer Reihenfolge auflistet.



Viele, auch mitunter ambitionierte Gärtner, haben häufig Schwierigkeiten, wenn sie lateinischen Pflanzennamen begegnen. Sie halten sich lieber an die volkstümlichen Bezeichnungen, die man sich besser merken kann. Doch selbst wenn diese Namen hübsch klingen, sagen sie uns meistens nichts über den Ursprung oder über andere wichtige Eigenschaften wie Form, Farbe oder Größe der Pfl anze – alles Informationen, die über den lateinischen Namen vermittelt werden. Hier Abhilfe zu schaffen und den interessierten Gärtner auf vergnügliche Art kundig zu machen, ist das Ziel von Richard Bird, der für den National Trust ein »Gärtner-Latein« zusammengestellt hat. Anhand inhaltlicher Kriterien wie Farbe, Form, Textur, Duft und Geschmack, Herkunftsorten und -ländern oder Assoziationen mit Mensch und Tier erfährt der Leser Grundlegendes, das ihm einen Zugang zu den Geheimnissen der lateinischen Namensgebung eröffnet. Ein Buch für lauschige Abende oder kühle Tage, das auf unterhaltsame Art Wissen vermittelt.

Dienstag, 21. März 2017

Rechtstipps für Mütter - juristisches Know-how rund um das Elternsein

Vielleicht kennt ihr die Bloggerin, vielleicht habt ihr auch nur von ihrem Buch gehört, vielleicht ist euch aber der Titel "Don`t worry, be Mami" noch ganz neu.

Die Idee dahinter entstand, als Sandra ihren Job verlor - und das einen Tag nach Beginn der Elternzeit. Und sie verlor ihn nicht nur, sondern wurde zudem ignoriert, ihre Sachen wurden vorab schonmal gepackt und sie wurde wortlos in den Konferenzraum zitiert.

Eltern und insbesondere Müttern will Sandra nun mit ihren juristischen Kenntnissen helfen. Neben dem Blog gibt es nun also auch ein Buch, indem man vieles über Schwangerschaft, Geburt, Elternzeit und danach erfährt - auf der Gesetzesebene.

Insgesamt 13 Kapitel sind es auf 288 Seiten geworden. Aber es ist kein Gesetzbuch. Hier wird nicht in Juristensprache geschrieben. Das wäre ja auch sinnlos, denn gerade auf den Durchschnittsbürger soll das Buch ja zugeschnitten sein.
Aber auch die Geschichten dahinter sind interessant. Jedes Kapitel ist eine eigene kleine Geschichte, die aber aus dem wahren Leben herausgegriffen wurde. Sandra hat es wirklich so erlebt, wie sie da schreibt. Es ähnelt schon fast einem Tagebuch.
Das Tagebuch einer Anwältin also, das von Situationen zwischen Kind, Kita und Gerichtsaal erzählt.

Eingebettet wird dazu ein bestimmtes Rechtsthema. Bekannte Themen, wie Mutterschutz, Elternzeit und Elterngeld, aber auch Sorge- und Unterhaltsrecht, Rechtsanspruch auf Kitaplätze und Aufsichtspflicht.

Gespickt sind die Seiten mit kleinen grauen Kästchen. Hier stehen die wichtigsten Infos, Tipps, Tricks und Paragraphen.
Was dann auch noch hilfreich ist: der Musterteil am Ende des Buches mit den weiterführenden Links, Checklisten und Beispieltexten.

Dienstag, 14. März 2017

Alles in Buddha - ein fluffiger Reiseroman über das Leben

Manchmal braucht man eine Geschichte, die nur so dahinplätschert. Einen Roman, den man schnell lesen kann, weil der Schreibstil einfach und flüssig ist und die Handlung fließt.

Es geht hier um Mia, die ein perfektes Leben führt. Zumindest ist das der äußere Schein, aber nun steht sie auf einmal ohne Partner und ohne Arbeit da. Bevor Mia alles ordnet, entscheidet sie sich zu einer Auszeit und bricht mit Hugo, ihrem besten Freund, dazu auf, die Welt zu bereisen. Drei Wochen sind sie unterwegs in Paris, Las Vegas und Südkorea.
Während dieser Reise, steht auch eine Wette im Vordergrund: Mia soll keinen Liebeskummer mehr haben und Hugo endlich seine Jungfräulichkeit verlieren.

Die beiden Protagonisten sind einem gleich sympathisch, da sie nicht allzu perfekt sind und eben auch menschliche Ups und Downs haben.

Durch die Reisebeschreibungen fühlt man sich beim Lesen selbst in die verschiedenen Städte versetzt. Wenn man schon selbst einmal dort war - aber auch, wenn nicht, - kann man sich durch die detailreiche Beschreibung genau vorstellen, wo sich die beiden auf ihrer Reise befinden, wie es aussieht und wie sich die beiden fühlen müssen. Es ist, als wäre man selbst dabei.

Warum heißt das Buch denn nun "Alles in Buddha"?
Die Reise führt auch nach Südkorea und dort speziell in ein Kloster. Mia lernt einen Mönch kennen und wird in die Ideen der Meditation eingeweiht.